Check In
Jedes unserer Treffen beginnen wir mit dem Zeremoniell des täglichen Check-Ins. Kurz und in beliebiger Reihenfolge erzählen wir der Gruppe was uns gerade beschäftigt, wie es uns geht oder von einem interessanten Erlebnis. Wir checken in die Probe ein und lassen den Alltag in den Hintergrund treten.
1. Probenwoche, 02.03.20-06.03.20
Der erste Probentag und die Konzeptionsprobe: Einige Teammitglieder sind gerade erst angereist, kommen mit Koffern ins Junge NTM. Im Malsaal sitzen alle dicht gedrängt und man bemerkt eine vorfreudige Aufgeregtheit der Anwesenden. Danach beziehen wir die Probebühne in Neckarau: Die erste Zeit vergeht schnell. Nach zwei Tagen kommt es uns vor, als probten wir seit zwei Wochen. Die Themen, die wir in dieser ersten Probenwoche besprechen, sind fokussiert auf die deutsche Kolonialvergangenheit in Qingdao. Dabei stehen der Zusammenhang von Nationalismus und Pragmatismus, der damals als einvernehmlich behauptete Pachtvertrag und die heutige Städtepartnerschaft zwischen Mannheim und Qingdao im Zentrum. Nicht nur die Diskussionen, sondern auch Ausstellungsmomente und kurze Performances, die wir in unserem Bühnenbild entwickeln, offenbaren einmal mehr die unterschiedlichen Denkweisen und Perspektiven, die wir innerhalb der Gruppe vereinen. Außerdem lernen wir unsere Partnerklasse kennen. Mit ihnen sprechen wir über Bilder aus der Kolonialzeit die im Marchivum gesammelt wurden. Am Ende der Woche, fassen wir diese erste Zeit in Figuren zusammen. Da gibt es eine Übersetzerin, die ein Ei in der Tasche trägt, ein singendes Mädchen mit Papierhaaren oder einen Vogel, der in der Reflexion die Welt erkennt.
1. Probenwoche, 02.03.20-06.03.20
Der erste Probentag und die Konzeptionsprobe: Einige Teammitglieder sind gerade erst angereist, kommen mit Koffern ins Junge NTM. Im Malsaal sitzen alle dicht gedrängt und man bemerkt eine vorfreudige Aufgeregtheit der Anwesenden. Danach beziehen wir die Probebühne in Neckarau: Die erste Zeit vergeht schnell. Nach zwei Tagen kommt es uns vor, als probten wir seit zwei Wochen. Die Themen, die wir in dieser ersten Probenwoche besprechen, sind fokussiert auf die deutsche Kolonialvergangenheit in Qingdao. Dabei stehen der Zusammenhang von Nationalismus und Pragmatismus, der damals als einvernehmlich behauptete Pachtvertrag und die heutige Städtepartnerschaft zwischen Mannheim und Qingdao im Zentrum. Nicht nur die Diskussionen, sondern auch Ausstellungsmomente und kurze Performances, die wir in unserem Bühnenbild entwickeln, offenbaren einmal mehr die unterschiedlichen Denkweisen und Perspektiven, die wir innerhalb der Gruppe vereinen. Außerdem lernen wir unsere Partnerklasse kennen. Mit ihnen sprechen wir über Bilder aus der Kolonialzeit die im Marchivum gesammelt wurden. Am Ende der Woche, fassen wir diese erste Zeit in Figuren zusammen. Da gibt es eine Übersetzerin, die ein Ei in der Tasche trägt, ein singendes Mädchen mit Papierhaaren oder einen Vogel, der in der Reflexion die Welt erkennt.
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Züruck
Check In
Every meeting we start with the ceremony of the daily check-in. In random order and very briefly we tell the group whatever is on our minds, how we are doing or about an interesting experience we just had. We check in to the rehearsal and allow everyday life to fade into the background
Check In
1. Week of Rehearsal 02.03.20-06.03.20
The first rehearsal day and the conceptional rehearsal: Some team members have just arrived and enter the Junges NTM with their suitcases. In the Malsaal, everyone is sitting really closely and one notices a joyful excitement among those present. Afterwards we procees to the rehearsal stage in Neckarau: The first time passes quickly. After two days, it feels as if we have already been rehearsing for two weeks. The topics we discuss in this first week of rehearsals are focused on the German colonial past in Qingdao. The focus is on the connection between nationalism and pragmatism, the Pachtvertrag that was, back then, claimed to be mutually agreed on and today's twin-city agreement between Mannheim and Qingdao. Not only the discussions, but also exhibition moments and short performances, which we develop in our stage design, reveal once again the different perspectives united within the group. We also get to know our partner class. W talk about pictures from the colonial period which the students have collected in the Marchivum. At the end of the week, we summarize this first time and make up first performance elements. There is a translator who carries an egg in her pocket, a singing girl with paper hair and a bird who recognizes the world in reflection.
1. Week of Rehearsal 02.03.20-06.03.20